www.winteranfang-2017.de

Impressum

Winteranfang 2017

Dem Winteranfang sehen viele Menschen positiv entgegen. Andere freuen sich weniger auf die kalte Jahreszeit. Doch wann fängt der Winter eigentlich an? Dazu gibt es zwei verschiedene Bestimmungsweisen, denn der Winterbeginn ist je nach Interpretation entweder Anfang oder Ende Dezember. Die Rede ist von der sogenannten meteorologischen und der astronomischem Methode zur Bestimmung des Winteranfangs.

Wann ist Winteranfang 2017? – meteorologische Bestimmung

Die mit Abstand einfachste und verständlichste Art der Bestimmung des Winteranfangs ist die sogenannte meteorologische. Das ist auch deshalb der Fall, weil der Winter immer am selben Datum, dem 1. Dezember beginnt. Bei der meteorologischen Bestimmung werden die zwölf Monate eines Jahres einfach in vier Jahreszeiten unterteilt:

Winter: Dezember bis Februar
Frühling: März bis Mai
Sommer: Juni bis August
Herbst: September bis November

Winter ist nach dieser Auslegung also immer von Dezember bis Februar. Der Winteranfang fällt damit auf den 1. Dezember, das Ende des Winters je nach Jahr entweder auf dem 28. oder dem 29. Februar. Demnach ist der Winter nach der meteorologischen Auslegung die kürzeste der drei Jahreszeiten. An dieser Stelle sei aber noch der Hinweis erlaubt, dass das nur für die Nordhalbkugel gilt. In weiten Teilen Afrikas, Südamerikas, Südostasiens und Ozeaniens beginnt der Winter am 1. Juni und endet am 31. August.

Wie wird der Winteranfang noch bestimmt? – astronomische Methode

Die Alternative zur meteorologischen Bestimmung stellt die Bemessung des Winteranfangs nach der astronomischen Methode dar. Die Logik dahinter ist etwas komplizierter. Die Bestimmung geht bei allen Jahreszeiten auf die Konstellation der Erde und der Sonne zueinander zurück. Beim Winteranfang geht es darum, dass die Sonne senkrecht über dem südlichen Wendekreis der anderen Erdhälfte steht. Eine etwas verständlichere Erklärung dafür: Der Winter beginnt nach der astronomischen Auslegung immer am kürzesten Tag des Jahres. Gleichzeitig handelt es sich auf der anderen Halbkugel der Erde immer um den längsten Tag, den Sommeranfang.

Die astronomische Methode zum Winteranfang hat sich in der Gesellschaft durchaus etabliert. Das liegt auch daran, dass sich der Effekt leicht beobachten lässt. Bis zum Winteranfang werden die Tage kürzer, ab dem Winteranfang wieder länger. Mit dieser umgangssprachlichen Formulierung ist die Anzahl der Sonnenstunden beziehungsweise -minuten gemeint. In Deutschland fällt der Winteranfang immer auf den 20. oder 21. Dezember. Am 20. Dezember ist der Winteranfang allerdings immer nur in Schaltjahren. Bei der astronomischen Methode wird neben einem Datum oft auch eine genaue Uhrzeit des Winteranfangs festgestellt.

Über die astronomische Methode hinaus, gibt es auch noch die Möglichkeit der Bestimmung im Sinne der phänologischen Methode. Dabei handelt es sich um eine Variante der Bestimmung über den Stand der Flora und Fauna. Je nach Pflanzenwachstum liegt der Zeitpunkt des Winteranfangs daher immer anders. Zudem ist der Winteranfang je nach Region und Temperatur unterschiedlich, weswegen der phänologische Winterbeginn selbst in Deutschland an mehreren verschiedenen Tagen ist.

Der Winteranfang im Brauchtum

Der Beginn des Winters spielt auch im Brauchtum eine wichtige Rolle. Es gibt zwar, auch auf Grund der niedrigen Temperaturen, weniger Feierlichkeiten als etwa zum Frühlingsbeginn. Eine wichtige Rolle spielt der Winteranfang in vielen Regionen aber dennoch. Besonders der 20. beziehungsweise 21. Dezember selbst spielen im Brauchtum eine wichtige Rolle.

Kirchliche Feierlichkeiten zum Winteranfang

Die Kirche feiert zum Winteranfang keine großen Festivitäten. Es handelt sich aber dennoch um einen wichtigen Tag. Am 21. Dezember gedenkt die katholische Kirche dem Apostel Thomas. Die anglikanische und die reformierten Kirchen gedenken ebnso dem ungläubigen Thomas. Bei den kirchlichen Gedenktagen geht es allerdings nicht um Feierlichkeiten, sondern eher um eine Zeit der Stille.

Feierlichkeiten zur Thomasnacht

Im Brauchtum spielt der ungläubige Thomas allerdings dennoch eine wichtige Rolle. Die sogenannte Thomasnacht hat sich zu einem wichtigen Brauchfest in vielen Regionen entwickelt. Heute spielen die Feierlichkeiten zwar keine entscheidende Rolle mehr, besonders in früheren Jahrhunderten wurde die Thomasnacht aber noch intensiv zelebriert. Bekannten Aufzeichnungen zur Folge ging es bei den Festivitäten zur Thomasnacht allerdings auch um den Glauben. Demnach sollten die Gläubigen an diesem Tag von den Fehlern des ungläubigen Thomas lernen. Dieser hatte laut der Bibel als Letzter noch Zweifel an der Auferstehung von Jesus Christus gehegt und ist damit als „negatives“ Beispiel in die Geschichte eingegangen.

Der Winteranfang bei den Germanen und Kelten

Mehrere Quellen sprechen allerdings bereits vor den Zeiten der Christianisierung von Festivitäten zum Winteranfang. Noch vor der Thomasnacht, die scheinbar von den Missionaren nach Deutschland gebracht wurde, handelte es sich beim Winteranfang laut verschiedener Aufzeichnungen noch um einen wichtigen Festtag. Eine wichtige Rolle spielte bei den Festen zum Winteranfang immer wieder die Wahrsagerei. Demnach handelte es sich bei den Kelten und Germanen wohl um einen sogenannten Lostag. Unverheiratete Mädchen ließen sich an diesem Tag Informationen über ihren zukünftigen Ehemann zukommen. Dabei ging es allen voran darum, herauszufinden, wen und wo sie heiraten würden. Auch darüber hinaus ging es bei den Festen wohl oft um Vorhersagen für das neue Jahr.

Ähnliches

www.fruehlingsanfang-2017.de

www.sommeranfang-2017.de

www.herbstanfang-2017.de


Eine Bitte an die Homepagebetreiber unter Ihnen: Wenn Ihnen diese Seite weitergeholfen hat, wäre es sehr nett, wenn Sie einen Link auf diese Homepage setzen würden.